Aktuelles
Das Dach des Katzenhauses ist undicht!
Die notwendige Reparatur
wird knapp 4.000 EURO kosten und ein großes Loch in unseren Geldbeutel
reißen.
Doch natürlich müssen wir sie schnellstmöglich durchführen lassen.
Wir benötigen dringend finanzielle Unterstützung, um diese
notwendige
Renovierungs- maßnahme finanziell stemmen zu können.
Jede noch so kleine Spende hilft!
Online-spenden können Sie hier:

Oder per Überweisung auf unser Spendenkonto bei der
Postbank
Hannover, Bankleitzahl: 25010030 Kontonummer: 73222306.
Wir freuen uns
natürlich auch über jede Patenschaft
oder Fördermitgliedschaft, die uns dabei hilft, die finanzielle
Situation des
Katzenhauses langfristig zu stabilisieren.
Selbstverständlich werden wir für jede Form der
finanziellen Unterstützung eine
Spendenbescheinigung
ausstellen.

Sommerfest
im Katzenhaus
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| Nun ist das Sommerfest des Katzenhauses vorbei. Es war trotz des Gewitters ein voller Erfolg und hat uns viel Spaß gemacht.
Wir danken allen Besuchern, Spendern und natürlich unseren ehrenamtlichen Helfern ganz herzlich für ihre Unterstützung!
Ohne sie wäre ein solches Fest nicht möglich.
DANKE!
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#Tierschützer
auf offener Straße erstochen
Adrian
Priscu wollte einen Straßenhund vor Misshandlungen schützen
Brasov/Rumänien,
04.08.2010 – Weil er einen Straßenhund vor Misshandlungen
bewahren wollte, wurde Adrian Priscu (50) von einem Landsmann mit
einer Flasche niedergeschlagen und anschließend mit einer
Glasscherbe so schwer verletzt, dass er am Tatort verstarb.
Laut
rumänischen Medienberichten beobachtete Priscu von seinem
Wohnungsfenster aus, wie ein Mann einen Straßenhund quälte.
Er eilte dem wimmernden Tier zu Hilfe. Es kam zu einem Streit, in
dessen Verlauf der Angreifer den 50-Jährigen mit der Flasche
niederschlug. Anschließend rammte er ihm eine Glasscherbe in
die Brust. Die Verletzung war so schwer, dass die schließlich
eintreffenden Rettungskräfte nur noch den Tod des Rumänen
feststellen konnten.
„Wenn
eines Tages Tierfreunde um ihr Leben bangen müssen, weil sie
einen Hund oder eine Katze vor Misshandlungen schützen wollen,
dann sind unsere ethisch-moralischen Grundfeste, die unsere
Gesellschaft zusammen halten, ernsthaft gefährdet“, sagt dazu
Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Der Preis
für Zivilcourage scheine in der heutigen Gesellschaft immer
höher zu werden, meint auch Petra Zipp, stellvertretende
Vorsitzende des Bund gegen Missbrauch der Tier e.V. (bmt) mit Blick
auf die aktuellen Debatten in Deutschland: „Dass ein Tierfreund
seinen beherzten Einsatz für einen Straßenhund mit seinem
Leben bezahlen musste, schockiert derzeit ganz Rumänien und
belebt erneut die Diskussion um das weiterhin ungewisse Schicksal der
Straßenhunde. Dieter Ernst vom Europäischen Tier- und
Naturschutz e.V. (ETN) befürchtet: „Der tragische Tod von
Adrian Priscu wirft auch die Frage auf, ob wir es mit einer
zunehmenden Verrohung der Gesellschaft zu tun haben.“
Tötung
oder Kastration?
Wie
aus Regierungskreisen zu erfahren ist, soll voraussichtlich im
September über das Schicksal der Straßenhunde abgestimmt
werden. Zur Diskussion stehen die großflächige Tötung
der Hunde, wie einige Politiker immer wieder fordern, und die
Umsetzung des vor zwei Jahren vom Senat angenommenen
Gesetzesentwurfes, der die Tötung der Straßentiere
verbietet und Kastrationen bindend vorschreibt.
„Die
Regierung hatte über zwei Jahre Zeit, die Straßenhundpopulation
nachhaltig durch Kastrationen zu begrenzen“, erklärt die
bmt-Auslandstierschutzkoordinatorin, die gemeinsam mit ihren
Partnerorganisationen TASSO und ETN Kastrationsprojekte in bestimmten
rumänischen Gemeinden finanziert. „Stattdessen gingen einzelne
Behörden wieder dazu über, grausame Tötungsaktionen
von Straßentieren durchzuführen, die von dem Großteil
der Bevölkerung abgelehnt werden, weil sie inhuman sind.“
Die
drei Tierschutzorganisationen TASSO, bmt und ETN veranstalten in den
nächsten Tagen in Brasov eine Pressekonferenz, um anlässlich
des tödlichen Angriffs auf Adrian Priscu einen humanen und
respektvollen Umgang mit den Straßenhunden zu fordern.

| #Ein großes DANKESCHÖN an alle Unterstützerinnen und Unterstützer des Katzenhauses-Luttertal!
In einem Rundbrief bedankten wir uns Ende November für die großartige Unterstützung, die uns in den letzten Wochen zuteil wurde:
|
23.11.2009
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
erneut geht ein ereignisreiches Tierschutzjahr zu Ende.
Für das Team des Katzenhauses-Luttertal bedeutete die Tierschutzarbeit in diesem Jahr nicht nur vielfältige Unterstützung für hilflose Katzen, sondern auch das Ringen um das Überleben des Katzenhauses.
Viele von Ihnen haben wahrscheinlich durch unseren letzten Rundbrief oder durch die Göttinger Printmedien Kenntnis von unserer schwierigen finanziellen Situation erhalten.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die großartige Unterstützung bedanken, die uns seit dem Bekanntwerden der Gefährdung des Katzenhauses-Luttertal entgegengebracht wurde!
Unser langfristiges Bestehen ist leider noch immer nicht gesichert, doch unser Defizit in Höhe von 5.000 € pro Monat wurde auch aufgrund
Ihrer Mithilfe immerhin teilweise ausgeglichen.
Wir haben in den letzten 5 Wochen
5.120,90 € an Spenden bekommen.
Außerdem erhalten wir regelmäßige Unterstützung in Höhe von
1.358,00 € pro Monat durch neue Patenschaften und Förderbeiträge.
Dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen bedanken!Wir haben auch in diesem Jahr wieder vielen Tieren helfen können.
Hierzu gehörten erneut viele kleine Katzen, die in zum Teil erbärmlichem Zustand zu uns gebracht wurden.
Exemplarisch hierfür steht ‚Florian’, der eines Morgens von einem jungen Mädchen bei uns abgegeben wurde. Sie hatte den kleinen Kater in einem Gebüsch mit noch drei anderen, bereits toten Geschwistern gefunden. Er war ca. 3 Wochen alt, wog 120 Gramm und war völlig verfloht. Er hatte eine Körpertemperatur von lediglich 33,4°C (normal ist 38,5 °C) und war zu kraftlos, um seinen Kopf anzuheben. Auch Zecken lebten auf seinem kleinen Körper und Fliegen hatten ihre Eier, aus denen bereits Maden schlüpften, auf ihm abgelegt.
Wir badeten ihn, befreiten ihn von seinen Parasiten und wärmten ihn mithilfe einer Rotlichtlampe. Nach tagelanger intensiver Pflege hat er sich erstaunlich schnell erholt. Inzwischen ist unser Florian acht Wochen alt und hat sich zu einem ganz lieben, verschmusten Kampfkater entwickelt.
Jede Hilfestellung für die uns anvertrauten Tiere können wir nur durch Ihre Unterstützung leisten. Als kleines Dankeschön möchten wir Sie ganz herzlich
zu unserer
Adventsfeier, am 13.12.2009 (3. Advent) zwischen 14 und 17 Uhr im Katzenhaus-Luttertal, Luttertal 79, 37075 Göttingen
einladen.
Bei Kaffee und Kuchen, Glühwein und vegetarischem Eintopf möchten wir mit Ihnen einige nette Stunden verbringen.
Bekommen Sie einen Einblick in unsere Arbeit, besuchen Sie Ihre Patenkatze und stöbern Sie auf unserem Flohmarkt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und verbleiben mit tierschützerischen Grüßen,

Leiterin Katzenhaus-Luttertal
und das Team des Katzenhauses
P.S.: Gerade haben wir von der Stadt Göttingen erfahren, dass uns von dieser Seite sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr
keinerlei finanzielle Unterstützung zukommen wird. Umso wichtiger für das Überleben des Katzenhauses werden nun private Spenden, Förderbeiträge und Patenschaften sein.
Vielleicht wäre eine Spenden- Förderbeitrags- oder Patenschaftsurkunde jetzt eine echte Alternative zu Weihnachen – anstelle des Einkaufsgutscheines für ein Kaufhaus ...
Damit die Geschenkurkunde rechtzeitig vor Weihnachten bei Ihnen ankommt, bitten wir bei einer Spende, die als Geschenk gedacht ist, um Überweisung bis zum 13.12.2009. Bitte tragen Sie im Betreff ‚ Spende mit Geschenkurkunde’ ein.
Formulare für
Patenschaften oder
Fördermitgliedschaften erhalten Sie hier oder bei unserer Adventsfeier.
Bitte tragen Sie auch auf den Formularen ‚Geschenkurkunde gewünscht’ ein.


| #Das Katzenhaus-Luttertal befindet
sich derzeit in einer schwierigen finanziellen Situation. Wir baten
Mitte Oktober in einem Rundbrief um Unterstützung
|
19.10.2009
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde
Leider sind die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auch in der Tierschutzarbeit zu spüren. Verminderte Spendenbereitschaft sowie geringere Vermittlungszahlen bzw. zusätzliche, aus wirtschaftlichen Gründen, abgegebene Tiere bringen das Katzenhaus Luttertal derzeit in eine schwierige finanzielle Situation. Um sein Bestehen zu sichern, fehlen kontinuierlich fließende Mittel.
Aus diesem Grunde wenden wir uns heute an Sie mit der Bitte, einmal über eine
Patenschaft für eine unserer nicht vermittelbaren Katzen nachzudenken. Diese Tiere leben z.T. seit vielen Jahren bei uns, weil sie entweder sehr zurückhaltend gegenüber Besuchern oder alt bzw. chronisch krank sind. Sie hatten meist wenig Glück in ihrem Leben, und wir versuchen ihnen im Katzenhaus ein möglichst lebenswertes Dasein zu ermöglichen. Für den Unterhalt sowie die anfallenden Tierarztkosten dieser Katzen sind unsere Aufwendungen häufig sehr hoch. Diese finanzielle Belastung möchten wir durch die Vermittlung von Patenschaften gerne auf möglichst viele Schultern verteilen.
Am Ende dieses Briefes finden Sie eine Auswahl der Katzen, für die Sie eine Patenschaft übernehmen können. Natürlich würden wir uns auch über Ihren Besuch im Katzenhaus freuen. Dort können Sie die Katze, für die Sie die Patenschaft übernehmen möchten, kennenlernen. Gerne erzählen wir Ihnen die Geschichte des Tieres, soweit sie uns bekannt ist.
Sofern Sie die Arbeit des Katzenhauses Luttertal regelmäßig finanziell unterstützen - jedoch keine Patenschaft übernehmen - möchten, besteht die Möglichkeit, monatlich einen von Ihnen festgelegten
Förderbeitrag zu überweisen oder von uns einziehen zu lassen.
Über eine einmalige
Spende würden wir uns natürlich auch sehr freuen.
Im Anhang dieses Briefes befindet sich ein Formular, auf dem Sie auswählen können, in welcher Form und in welcher Höhe Sie unsere Arbeit fördern möchten.
(Um zu dem Formular zu kommen, klicken Sie bitte
hier.)
Mit allen genannten Möglichkeiten der Unterstützung binden Sie sich
nicht vertraglich an das Katzenhaus Luttertal bzw. dessen Träger, den Bund gegen Missbrauch der Tiere. Sie helfen, solange Sie können und wollen. Patenschaften und Förderbeiträge sind jederzeit kündbar.
Die finanzielle Förderung unserer Arbeit ist steuerlich absetzbar. Eine entsprechende Bescheinigung erhalten Sie automatisch von uns.
Wir möchten uns ganz herzlich vorab für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung bedanken und verbleiben mit tierschützerischen Grüßen,



Dr. Jörg Styrie Monika Boßmann
1. Vorsitzender Leiterin Katzenhaus-Luttertal
Einige unserer Patenkatzen
Bubi ist ein sehr scheuer Kater, der leider bis heute Menschen gegenüber kein Vertrauen hat und sich nicht anfassen lässt.
Jule ist mit 13 Jahren unsere älteste Samtpfote. Viele Besucher finden sie nett, jedoch gleichzeitig zu alt, um sie bei sich aufzunehmen.
Fleckchen ist mit ihren 9 Jahren zwar noch nicht alt, doch auch sie kam sehr scheu zu uns und ist es bis heute bedauerlicherweise geblieben.

Jasper ist ein liebenswerter, aber sehr scheuer Kater. Er ist erst 8 Jahre alt, von denen er zu unserem Bedauern 7 Jahre bei uns verbracht hat.

#Dokumentiert: Göttinger Tageblatt vom 26.10.2009
Katzenhaus in Not

| Seit 1979 betreut der Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT) im
Katzenhaus Luttertal an der Bundesstraße 27 herrenlose Katzen. Jetzt
schlägt der Trägerverein wegen immenser Defizite Alarm. Eine mögliche
Überlebensstrategie sieht der Vorstand in der Erweiterung um
Pflegeplätze für Hunde. Die Katzenhausleitung sucht derweil dringend
Paten für Katzen. |
Im September wurde Florian geboren – und landete mit seinen
Geschwistern in einer Mülltonne. Als einziger überlebte der winzige
rote Kater. Ein Tierfreund befreite ihn und brachte ihn ins Katzenhaus.
„Er war unterkühlt und von Flöhen befallen“, erzählt Monika Bossmann,
Leiterin der BMT-Einrichtung, die das Katzenbaby mit der Flasche
aufpäppelte. Mittlerweile ist Florian gesund und munter. Und wartet wie
andere der vierbeinigen Bewohner des Katzenhauses auf ein neues Zuhause.
Um
120 Katzen jährlich betreuen Bossmann und wenige Teilzeitkräfte in dem
alten Forsthaus. Rund 40 davon sind zahme und teils junge Katzen, die
vermittelt werden sollen. Die übrigen sind laut Bossmann verwildert und
„nicht vermittelbar“. Dazu gehören etwa die Neuzugänge von einem
Grundstück an der Reinhäuser Landstraße. Bossmann versorgte die Tiere
bislang vor Ort (Tageblatt berichtete). Nach einem Besitzerwechsel
mussten die verwilderten Tiere weichen und leben seit wenigen Tagen im
Luttertal. Niemals zahm geworden ist auch der getigerte zwölfjährige
Bubi, der sei zwölf Jahren im Katzenhaus versorgt wird. Oder der
schwarze Fury, dessen schwierige Persönlichkeit einer Vermittlung im
Wege steht.
Für diese und andere Katzen sucht Bossmann dringend
Paten, „alles ab monatlich zehn Euro aufwärts hilft uns weiter“, sagt
sie. Unterstützung erhofft sie sich auch vorn der Stadt Göttingen, bei
der sie einen jährlichen Zuschuss von 5000 Euro beantragt hat. Anlass
ist die Ankündigung des Trägervereins, er könne das monatliche Defizit
aus dem Betrieb des Katzenhauses in Höhe von 5000 Euro nicht länger
tragen.
„Es geht nicht um Schließung, aber wir suchen nach
Lösungen“, sagt der BMT-Bundesvorsitzende Jörg Styrie. Möglich sei etwa
die Erweiterung der Einrichtung um Hunde, die sich leichter vermitteln
ließen. „Es geht um kleinere Hunde im unteren Bereich“, berichtet
Styrie. Keinesfalls wolle das Katzenhaus in Konkurrenz zum Göttinger
Tierheim treten, „die Tiere würden aus unseren Einrichtungen verlagert.“
Ein
Antrag bei der Stadt Göttingen sei in Vorbereitung, Kontakt zum
Veterinäramt für Stadt und Landkreis aufgenommen. Dort steht man den
BMT-Plänen bislang zurückhaltend gegenüber: „Die Genehmigung hängt von
der Zahl der Hunde und der Mitarbeiter ab“, erklärt die zuständige
Dezernentin Christel Wemheuer. Zum einen müsse die räumliche Situation
berücksichtigt werden, zum anderen die personelle Ausstattung, sagt die
Kreisumweltdezernentin: „So wie beides zurzeit strukturiert ist, wäre
eine Aufstockung wohl nach Tierschutzgesetz nicht genehmigungsfähig.
Aber die Gespräche laufen noch.“
Von Katharina Klocke
Infos über Spenden, Tierpatenschaften und Vermittlungen erteilt das Katzenhaus, Luttertal 79, unter Telefon 0551/2 28 32.

#Dokumentiert: Extra Tip vom 18.10.2009
Katzenhaus Luttertal in großer Finanznot
100 Miezekatzen funken S.O.S

| Schon
lange funkt das Katzenhaus Luttertal SOS. Und wie es so ist, wenn keiner auf
das Notsignal reagiert: Dann sinkt das Schiff immer weiter. Im Falle des
Katzenhauses, das in schweren finanziellen Nöten steckt, soll jetzt ein großer
letzter Versuch unternommen werden, das Heim von rund 100 herrenlosen Katzen zu
retten. „Wenn nichts passiert, werden wir früher oder später schließen müssen“,
so Leiterin Monika Bossmann
|
(Göttingen / star) Das Wort Schließung möchte Dr. Jörg Styrie,
Vorsitzender der Trägervereins Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT)
nicht in den Mund nehmen, aber: „Das Katzenhaus Luttertal ist so nicht
mehr finanzierbar!“
Nur durch überdurchschnittlich viele Zuschüsse des Gesamtvereins habe
man die Einrichtung bisher am Leben halten können. Das gehe aber
zulasten der anderen Tierheime des BMT (unter anderem in Kassel), was
auf Dauer nicht gerecht und nicht haltbar sei, da auch hier die Kassen
leerer werden.
Einer der wichtigen Gründe, weshalb die finanzielle Lage des
Katzenhauses „sehr prekär“ ist, sieht Styrie darin, dass die
Einrichtung keine Fundtierkostenerstattung erhält.
Mit einem
dringenden Brief hat sich das Team vom Katzenhaus jetzt an den
Fachdienst Umwelt der Stadt Göttingen gewandt. Auch in dem Brief ist
das Thema „Zuschuss für Fundkatzen“ das Anliegen: „Das Göttinger
Tierheim wird von der Stadt durch Zahlung eines Zuschusses für
Fundkatzen unterstützt, kann die Zahl der abgegebenen und gefundenen
Tiere aber nicht mehr bewerkstelligen. (...) Die Leiter geben an, voll
belegt zu sein und daher keine weiteren Tiere aufnehmen zu können.“
Sprich: Das Tierheim hatte einen Aufnahmestopp für Katzen, weil alle
Heimplätze belegt waren. Folge: Viele Menschen, die eine Fundkatze
abgeben wollten, kamen zum Katzenhaus, wo man es nicht übers Herz
brachte, die Katze nicht aufzunehmen: „Schon aus Angst, dass sie sonst
einfach wieder ausgesetzt werden“, so Monika Bossmann.
Damit kam
es nicht nur zur chronischen Überfüllung des Katzenhauses (Bossmann
brachte sogar einige Katzen in ihrem Wohnzimmer unter), sondern auch
zur chronischen Leere der Katzenhaus-Kasse: Die Fundtiere müssen
untersucht, behandelt und kastriert werden. „Kost und Logis“ kommen
täglich noch dazu.
Herrenlose Katzen, das ist ein wachsendes Problem. Da der Raum
Göttingen ländlich geprägt ist, gibt es ohnehin viele Katzen ohne
Besitzer, die sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlagen. Dabei
produzieren sie auch noch jede Menge Nachkommen. „Es ist nicht von der
Hand zu weisen, dass durch die allgemein schlechtere Wirtschaftslage
immer weniger Menschen das Geld für eine Kastration ihrer Katzen haben,
denn die schlägt immerhin mit rund 120 Euro zubuche“, so Jörg Styrie.
Immer mehr herrenlose, kranke Katzen – da kann man eine
Einrichtung wie das Katzenhaus Luttertal mit seinen Problemen nicht
allein lassen, findet die CDU-Stadtratsfraktion. Der
Stadtverbands-Vorsitzende Holger Welskop und Umweltausschuss-Mitglied
Jörg Rudolph besuchten am Freitag das Katzenhaus-Team und sicherten
ihre Unterstützung zu: „Wir werden für den nächsten Haushalt eine
finanzielle Unterstützung für das Katzenhaus Luttertal beantragen“,
versprach Welskop. Immerhin erhalte das Göttinger Tierheim jedes Jahr
25.600 Euro Zuschuss von der Stadt, da sei es angebracht, dass das
Katzenhaus für die Aufnahme von Fundtieren auch eine Entschädigung
erhält.
Rechtlicher Hintergrund: Fundtiere unterliegen dem Fundrecht, die
Kommunen sind grundsätzlich verpflichtet, Fundtiere aufzunehmen und
artgerecht unterzubringen. Dabei besteht für die Gemeinden die
Möglichkeit, diese Aufgabe an Dritte, wie etwa dem Tierschutzverein und
dem Tierheim zu übertragen – was in der Regel so geschieht.
Dass auch das Katzenhaus als Fundtieraufnahmestelle anerkannt und
finanziell unterstützt wird, war bereits Thema im Umweltausschuss,
aber: „Bisher hat es auch einfach an einem offiziellen Antrag des
Katzenhauses gefehlt“, weiß Welskop. Das zumindest ist jetzt nicht mehr
so: Um 5.000 Euro Unterstützung bittet das Team vom Katzenhaus
Luttertal den Fachdienst Umwelt ganz offiziell, hat als Begründung die
umfangreiche Tierschutzarbeit des Hauses dargestellt und auch einen
Arbeitsnachweis der letzten Jahre. Demnach wurden im Luttertal jedes
Jahr rund 100 Fundkatzen aufgenommen und versorgt.
Dazu kommen wichtige Aufgaben, wie die Versorgung der „wilden Katzen von Geismar“ (der ExtraTiP berichtete).
Von der Unterstützung der Stadt ganz abgesehen: „Wir brauchen
jetzt jede Hilfe. Spendengelder, Fördermitgliedschaften, Patenschaften
für unvermittelbare Katzen,... es gibt viele Möglichkeiten, dem
Katzenhaus zu helfen“, appelliert Jörg Styrie an die Katzenfans in
Südniedersachsen. „Das Team vom Katzenhaus Luttertal leistet eine ganz
hervorragende und engagierte Arbeit – das muss so bleiben!“

#Wenn Sie Interesse an einigen Katzen von der Reinhäuser Landstraße haben, dann klicken Sie bitte hier Dokumentiert: Das Recht der Tiere, Nr. Juni 2007
AUFRUF AN ALLE TIERFREUNDE!

| Halbwilde Katzen müssen versorgt
werden. Unter herrenlosen Katzen galt die Reinhäuser Landstraße in
Göttingen als Geheimtipp. Wer nichts zu Fressen fand oder sich nach
einer Streicheleinheit sehnte, wurde auf dem Grundstück des
Katzenfreundes mit offenen Armen empfangen. Dass sein Haus weder über
einen Wasser- noch Abwasseranschluss verfügt, das Gelände verwahrlost
und voller leerer Futterdosen ist, scherte die Katzen sicher wenig.
Doch als der Rentner im April 2007 erkrankt, bleiben seine Schützlinge
unversorgt zurück - und seine Lebensumstände gelangen an die
Öffentlichkeit. |
"Der ältere Mann", sagt Monica Bossmann, die das bmt-Katzenhaus in Göttingen leitet,
"liebt seine Tiere. Er hat sie immer gut versorgt, nur für medizinische
Behandlungen und Kastrationen fehlte ihm das Geld." Nun stehen das
Katzenhaus und die Katzenhilfe Göttingen vor der Aufgabe, 26 halbwilde
Katzen zusätzlich mit zu betreuen. "Wir haben selber im Katzenhaus wie
in jedem Frühjahr einen enormen Zuwachs von Not leidenden Katzen",
beschreibt Monica Bossmann die prekäre Situation. "Da fällt es uns
besonders schwer, die tierärztliche Behandlung von 26 Katzen und ihr
tägliches Futter zu finanzieren." 300 Gramm Futter bekommt jede Katze
am Tag, dazu müssen die mittlerweile chronisch gewordenen Erkrankungen
der Tiere behandelt werden. Katzenschnupfen, Hautprobleme, Haarlinge -
bis jetzt hat die tiermedizinische Betreuung der 26 Katzen schon ca.
2000 Euro gekostet. Gelder, die das finanzschwache Katzenhaus kaum
aufbringen kann, aber immer wieder das Unmögliche möglich macht. "Wir
haben alle Tiere kastriert, sie unter schwierigsten Bedingungen, weil
die Katzen ja sehr scheu sind, eingefangen, und ins Katzenhaus
gebracht", berichtet Monica Bossmann. Doch die Katzen sind unglücklich
im Katzenhaus; sie fressen nicht und verkriechen sich in den hintersten
Winkeln der Räume. "Das konnten wir nicht mit ansehen und haben sie auf
das Grundstück zurück gebracht und füttern sie dort regelmäßig vor
Ort", so die Tierschützerin vom bmt. Der inzwischen aus dem Krankenhaus
entlassene Rentner will sich weiter um seine geliebten Schützlinge
kümmern, doch noch ist offen, ob und wie lange er in dem von der
Stadtverwaltung offiziell nicht zum Wohnen zugelassenen Haus weiter
leben kann. Das Katzenhaus kümmert sich derzeit weiter um die Tiere und
hofft dabei auf Ihre Unterstützung.
Spendenkonto
bmt
Postbank Hannover
Kto. 73222-306
BLZ 250 100 30
Stichwort: Wilde Katzen | 
|

Dokumentiert: Extra Tip vom 21.04.2007
26 Katzen im Chaos

26 Katzen leben in der Reinhäuser Landstraße in chaotischen Verhältnissen. Foto: privat
Katzen
in Not gibt es zurzeit zahlreich, das Katzenhaus Luttertal beherbergt
so viele heimatlose Stubentiger wie noch nie (der EXTRA TIP
berichtete). Und jetzt auch noch das: Weil der Besitzer krank wurde,
sind 26 Katzen in der Reinhäuser Landstraße erst einmal herrenlos. Und
zwar auf einem Grundstück, auf dem chaotische Zustände herrschen. Die
Tiere sind halb wild. Das Katzenhaus-Team füttert sie und kümmert sich
um die ärztliche Versorgung – mit kräftiger Unterstützung der
Katzenhilfe Göttingen. Weil das einen erheblichen finanziellen Aufwand
bedeutet, wird um Spenden gebeten!
Der Besitzer der Tiere nahm immer wieder Streuner auf. Aber er ließ
seine Schützlinge nicht kastrieren und so wurden es schnell immer mehr.
„Der Mann hängt sehr an seinen Katzen und hat sie immer gut gefüttert.
Aber tierärztlich versorgt wurden sie nicht. Chronischer
Katzenschnupfen, Hautprobleme, Haarlinge,... richtig fit sind die Tiere
nicht gerade“, so Monika Boßmann vom Katzenhaus Luttertal.
Als
der Rentner vor einigen Wochen ins Krankenhaus kam, nahm sich das
Katzenhaus seiner Lieblinge an. Mit List und Tücke wurden die Katzen
nach und nach eingefangen, vom Tierarzt behandelt und kastriert. Aber:
„Die Tiere wurden fast wild gehalten, sie hatten panische Angst im
Katzenhaus, saßen nur mit großen Augen in den hintersten Winkeln und
fraßen nicht. Wir mussten sie wieder in ihrem alten Zuhause frei
lassen, hier haben sie keine Angst und lassen sich sogar anfassen“,
berichtet Boßmann.
Jetzt wurde der Besitzer aus dem Krankenhaus entlassen und hat
schon vorher gegenüber den Tierschützern erklärt, dass er wieder bei
seinen Katzen einziehen möchte – „obwohl sich Ordnungs- und
Gesundheitsamt sicher sind, dass hier kein Mensch leben sollte“, so
Boßmann. Das Haus gleiche einer Katzentoilette und auf dem ganzen
ungepflegten Grundstück lägen überall leere Futterdosen und Kartons.
Bei der Stadtverwaltung ist das Problem bekannt: „Das Haus ist
nicht zum Wohnen zugelassen, da es weder einen Wasser- noch einen
Abwasseranschluss hat. Darauf wurden Besitzer und Mieter bereits 1996
aufmerksam gemacht“, so Pressesprecher Detlef Johannson. Die Verwaltung
werde die Angelegenheit auf jeden Fall im Auge behalten.
Zweimal am Tag rückt zurzeit das Team vom Katzenhaus an und
füttert. „300 Gramm Futter pro Katze und Tag – das geht ordentlich ins
Geld. Dazu haben wir rund 2000 Euro Tierarztkosten und unsere Finanzen
sind ohnehin schon mehr als knapp“, rechnet Hannelore Thied vor. Sie
ist die Vorsitzende des Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT), der
Träger des Katzenhauses ist. Sie hofft auf katzenliebe Menschen, die
das Katzenhaus bei dieser Aufgabe finanziell oder mit Futterspenden
unterstützen. Immerhin wurden mit der Kastrationsaktion viele neue
halbwilde Katzen verhindert.
Wer Geld spenden möchte, tut das auf das folgende Konto:
Postbank Hannover
BLZ: 250 100 30
Konto-Nr.: 73222-306
Stichwort „Wilde Katzen“
Futterspenden können zu den Öffnungszeiten im Katzenhaus abgegeben
werden: Luttertal 79, geöffnet Mo., Di., Do. und Fr. 15 bis 17 Uhr
sowie Sa. und So. 11 bis 13 Uhr. Telefon 0551 / 22 8 32.
Wenn Sie Interesse an einigen Katzen von der Reinhäuser Landstraße haben, dann klicken Sie bitte hier zurück zur Startseite